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Neuigkeiten

Oberflächengestalteter Sichtbeton

17. Juli 2013

Schalungsmatrizen

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, die Oberfläche von Architekturbeton zu gestalten. Der Einsatz von Schalungsmatrizen (z. B. von der Firma Reckli) gehört zweifelsfrei zu den komfortabelsten. Wird das Sichtbeton-Element im Fertigteilwerk hergestellt, genügt es in der Regel, die Matrize in die Schalung zu legen. Auf der Baustelle muss sie mithilfe eines speziellen Klebers darin fixiert werden. Anschließend wird die Matrize mit Beton übergossen. Sobald dieser ausgehärtet ist, kann das Sichtbeton-Element von der Matrize gelöst werden und das gewünschte Relief zeigt sich.

Motivvielfalt

Neben einem umfangreichen Sortiment an unterschiedlichen Standardmotiven bieten die meisten Hersteller auch die Möglichkeit an, individuelle Reliefwünsche zu realisieren. So kann die Sichtbetonwand vollkommen an das übrige Objekt angepasst werden oder ein ästhetischer Blickfang sein.

Eine Sonderstellung nehmen die sogenannten Fotomatrizen ein: Sie überzeugen durch ein besonders beeindruckendes Sichtbetonbild. Um diese Matrizen herzustellen, werden die Informationen einer Fotografie, eines Gemäldes oder Ähnlichem erst in Graustufen zerlegt und dann digital in Linien unterschiedlicher Breite und Tiefe umgewandelt. Diese Informationen werden dann als Umkehrbild in die Schalungsmatrize übertragen. So ist das ursprüngliche Motiv an der Architekturwand zu erkennen. Das Besondere daran: Je nach Lichteinfallswinkel ändert sich das Erscheinungsbild der Architekturbetonwand.

Referenzobjekte mit Matrizen:

Friedrich-Ebert-Platz, Heidelberg (Fotomatrize)
Gutenberghöfe, Heidelberg (Fotomatrize)
Reblandhalle, Neckarwestheim (Strukturmatrize)