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Über uns

Die Firmengeschichte des Hauses Zuber reicht bereits 5 Generationen zurück. Im vorigen Jahrhundert wurde im einstigen Sudetengau ein kleiner Betrieb aufgebaut. Beispielhafte Schaffenskraft, verbunden mit unternehmerischen Mut und Weitsicht, zeichnete auch Georg Zuber aus, der ab dem Jahre 1904 in Miltigau Kreis Marienbad nicht nur eine Mühle und ein Sägewerk betrieb, sondern zugleich auch noch eine Zimmerei und ein Bauunternehmen geführt hat. Ebenso vielseitig ausgebildet war der Nachfolger gleichen Namens, der Maurer-, Zimmer-, Müller- und Baumeister in einer Person war und seinerzeit den Betrieb weiter ausbaute.
Die Kriegswirren machten die Aussiedlung des Betriebes notwendig, was die begonnenen kontinuierliche Entwicklung erheblich störte. Vom Crailsheimer Stadtteil Jagstheim ging es nach Crailsheim. 1956 fand die Firma ihren festen Platz auf einem etwa 3 ha großen Gelände im Industriegebiet „Flügelau“, dem heutigen Firmenstandort.

Zuber Betonwerk in den 50er Jahren

Als neugegründete Firma in den 50er Jahren war man ausschließlich für die Produktion von Hohlkörperdecken und Bimssteinen eingerichtet. Mit den Anforderungen der Kundschaft veränderte sich das Lieferprogramm. Zu den Hohlkörperdecken kamen sehr schnell die Fertigbalkendecken und die Massivstreifendecken hinzu. In den frühen 70er Jahren wurde schließlich die erste Elementdecke, welche sich als Durchbruch für vorgefertigte Decken herausstellen sollte, hergestellt.

Aber nicht nur im Deckenbereich wurden die Produkte weiterentwickelt. Parallel zu den bestehenden wurden neue Betonerzeugnisse gesucht und auch gefunden. In den 60er Jahren wurden vorgefertigte Treppen und konstruktive Fertigteile wie Stützen und Binder aber auch Erzeugnisse für die Landwirtschaft wie z.B. Spaltenböden in den Lieferumfang aufgenommen.

Anfang der 70er wurde die Geschäftsführung von Georg Zuber an seine Söhne Erich und Walter Zuber übergeben. Kurz nach der Firmenübernahme durch die vierte Generation, wurde zur Betonwerk Zuber GmbH umfirmiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde auch der Tragwerksplanungsbereich, welchen Erich Zuber seit 1971 aufgebaut hat, abgespalten und das Ingenieurbüro E. + W. Zuber gegründet.

Ab 1984 wurde mit dem Bau einer modernen neuen Mischanlage das Angebot um Transportbeton erweitert. Zu diesem Zeitpunkt gingen auch die ersten Doppelwandelemente in Fertigung. Durch den ständigen Zuwachs an Doppelwänden wurden die Hohlblocksteine immer mehr vom Markt verdrängt, so dass deren Produktion Ende 1999 nach fast 50 Jahren eingestellt wurde.

Im Jahr 1998 hat sich Herr Walter Zuber nach über 35-jähriger erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand zurückgezogen. Gleichzeitig hat er seinen fünfzigprozentigen Firmenanteil an die Märker Transportbeton GmbH verkauft. Bei dieser Gelegenheit wurde die Betonwerk Zuber GmbH zur Zuber Betonwerk GmbH & Co. KG umgewandelt. Mit Laurenz Zuber ist seit diesem Zeitpunkt die fünfte Generation in der Geschäftsführung tätig. Aus dem Ingenieurbüro E.+W. Zuber wurde die IfT Zuber Ingenieure für Tragwerksplanung GmbH & Co. KG.

1999 gründete Laurenz Zuber zusammen mit Herrn Günther Adler im österreichischen Salzburg die Firma bauBIT Software und Service GmbH. Die bauBIT erstellt und vermarktet CAD Systeme für die Planung von Elementdecken, Hohlwänden und Treppen. Somit kann die Zuber Betonwerk GmbH & Co. KG auf CAD Systeme aus erster Hand zurückgreifen, was sich im Bereich der Produktivität und Flexibilität als deutlicher Vorteil darstellt.

Im selben Jahr wurde eine neue Umlaufanlage für Elementdecken in Betrieb genommen. Hierdurch wurde die Leistungsfähigkeit sowohl im Bezug auf Qualität wie auch die Lieferzuverlässigkeit für die Zukunft gesichert.

Zum Jahresbeginn 2003 haben Erich Zuber und sein Sohn Laurenz Zuber den fünfzigprozentigen Geschäftsanteil der Märker Transportbeton übernommen, so dass heute 100 % der Anteile in der Hand der Familie Erich Zuber sind. Seit dem Rentenantritt von Erich Zuber und dem Ausscheiden der Firma Märker wird das Unternehmen allein von Laurenz Zuber geleitet. Mit der Trennung von Märker wurde auch der Betriebszweig Transportbeton aufgegeben da man sich verstärkt auf die Weiterentwicklung des Kerngeschäftes Fertigteile konzentrieren wollte.

In dieser Zeit wurde auch mit dem Ausbau der Fertigungskapazitäten für Sonderteile und massive Wand- und Fassadenplatten begonnen. Inzwischen verfügen wir in unserer Fertigung über zahlreiche Kipptische und Sonderproduktionsbahnen bis zu einer theoretischen Einzelwandgröße von 15 x 4,7 Metern.

Im Jahr 2008 wurde die zweite Umlaufanlage für Wandplatten eingeweiht. Mit dieser Anlage können neben Doppelwänden auch Massivwände, Sandwichwände und Fassadenplatten hergestellt werden. Die Fertigungsdicke beträgt mehr als 50cm so dass nahezu alle Kundenwünsche erfüllt werden können.

2009 wurde unser zweites technisches Büro gegründet. Die bsp-plan GmbH & Co. KG. KG befasst sich ausschließlich mit der Planung und Konzeptionierung von Betonfertigteilen. Ein Großteil der Tätigkeit wird für externe Werke, Generalunternehmer oder direkt für Bauherren erbracht.

Anfang 2010 gründeten Herr Torsten Sperr und unser Geschäftsführer und Mitinhaber Laurenz Zuber die Firma VITROTEX GmbH. Diese Firma vertreibt Glasbetonlösungen für Fußböden, Fassaden oder Designelemente. Hierbei gibt es sowohl Fußbodenlösungen welche vor Ort eingebracht werden, ähnlich einem Terrazzoboden als auch Fertigteillösungen für z. B. Fassadenelemente.

Im Februar 2012 wurde die Geschäftsführung des Unternehmens durch Herrn Matthias Heck verstärkt. Als kaufmännischer Geschäftsführer ist er verantwortlich für die Bereiche Controlling, Finanzen, Einkauf, Produktion und Personal.

Zum 01. Juli 2015 haben wir uns intern neu aufgestellt. Herr Laurenz Zuber ist nun alleiniger Geschäftsführer, wird aber von unseren drei Prokuristen bestens unterstützt. Hierbei ist Herr Geitner unser kaufmännischer Leiter, Herr Koch fungiert als Leiter für den Vertrieb und Herr Weingart ist unser technischer Leiter.